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Themen
Videos: Trailer und Zusammenfassungen der drei Tage
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Einführung
Mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft gewinnt Wissensarbeit an Relevanz.
Eine Fülle von technischen und organisatorischen Innovationen lassen in den
Betrieben erkennen, dass das Thema Wissensmanagement an Bedeutung gewinnt.
Konzeptionelles, unternehmerisches Handeln wird mehr und mehr darauf ausgerichtet,
Wissensziele zu definieren, vorhandenes Wissen verfügbar und überschaubar zu machen,
den zielgerichteten Erwerb von Informationen und Wissen zu forcieren, die Entwicklung
von Wissensressourcen voran zu treiben, die richtige Verteilung vorhandener
Informationen zu organisieren, die Verankerung von Wissen im Betrieb zu sichern
und letztlich die Beschäftigten zur Wissensnutzung zu motivieren und vorhandenes
Wissen bewertbar zu machen. Gewerkschaftliche Antworten sind gefragt!
Konzepte des Wissensmanagements haben aus Sicht von ver.di das Potenzial,
in der Informationswirtschaft markante Wirkung zu entfalten. Gleichwohl kann
festgestellt werden, dass Gestaltungsdialoge um den Einsatz von
Wissensmanagementsystemen häufig auf technische Größen reduziert bleiben.
Dies wollen wir ändern.
Gemeinsam mit der Arbeitnehmerkammer Bremen will ver.di differenzierte
Gestaltungsanforderungen zu Konzepten des Wissensmanagements im Dialog mit
Unternehmen, staatlichen Instanzen, der Wissenschaft, den Beschäftigten und
den Betriebs- und Personalräten zugänglich machen. Uns geht es darum, das Thema
in seiner Vielschichtigkeit auf die Tagesordnung zu setzen und praktische
Gestaltungskonzepte zu verbreiten.
Eine gute Einführung in das Thema liefert der Artikel "Welches Wissen?
Welche Gesellschaft?" von André Gorz aus dem Buch "Gut zu Wissen. Links zur
Wissensgesellschaft" der Heinrich-Böll-Stiftung, das dieser Tage im Verlag
Westfälisches Dampfboot erscheint und uns freundlicherweise vorab zur
Verfügung gestellt wurde. Mehr über das Buch erfahren Sie unter www.wissensgesellschaft.org oder unter www.dampfboot-verlag.de.
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